Was ist Osteopathie

  • März 6, 2017
Was ist Osteopathie

Was ist Osteopathie

Die Osteopathie ist schon vielfältig beschrieben und erklärt worden.
Persönlichkeiten wie Dr.Andrew Still Taylor, William Garner Sutherland, John Martin LittleJohn und vielen anderen Ostheopathen, die mit Hingabe und immer wieder neuem Erforschen der Anatomie behandelt haben, ist es zu verdanken, dass es die Osteopathie gibt und sie ihren Platz in unserem Gesundheitssysthem gefunden hat und somit vielen „Kleinen und Großen“ von Bedeutung und Nutzen ist.
Die folgende Beschreibung ist kompakt, wird unserer Natur, und den osteopathischen Meistern nicht wirklich gerecht und soll Ihnen nur ein kleines, aber hoffentlich klares Bild „malen“.

Osteopathie untersucht und behandelt:

  • das neuro,-skeleto und muskuläre System
  • die Organe in Bezug auf Beweglichkeit, Lage und Ver- und Entsorgung mit Flüssigkeiten
  • das kraniale(kopfbezogene Strukturen) und das sakrale (über die Wirbelsäule verlaufend bis zur Kreuzbeinregion) System und deren inhärente Rhythmen und Eigenschaften

Osteopathie basiert auf die Grundsätze der:

  • „arteriel Rule“(Begriff von Dr. Andrew Still Taylor), was bedeutet, dass die Rolle der Arterien, der Durchblutung und Versorgung essentiell ist.
  • Selbstheilungskräfte und Selbstregulation der menschlichen Natur
  • dass die Struktur die Funktion bestimmt, und die Funktion die Struktur
  • untrennbaren Einheit des menschlichen Körpers

Osteopathie ist eine

  • Wissenschaft, da die Kenntnisse von der Anatomie, der Physiologie und das Wissen von ernsthaften Erkrankungen, bei denen eine medizinische klinische Versorgung von lebenswichtiger Bedeutung ist ( Tumore, Akute Entzündungen, Infektionskrankheiten ) und dieses differentialdiagnostisch unterscheiden zu können die Grundlagen bildet.
  • Kunst, die gelernt wird und durch Hingabe und praktisches Arbeiten die Handfertigkeiten stetig ausbaut, um die oben genannten Worte in die Tat um zu setzen.
  • Philosophie und oder Geisteswissenschaft, weil deren Erfinder und Entwickler ihren Schüler vermittelt haben, dass die menschliche Natur nicht ausschließlich gehalten und genährt wird durch fassbare und sichtbare anatomische Strukturen, sondern auch einen „höheren Lebensatem“, der in allem Lebendigen existiert.
  • Philosophie, da sie auch ihre eigene Betrachtungsweise von Krankheiten und deren Ursachen hat.

Wie sieht eine osteopathische Behandung aus?

Ein kurzes Eingangsgespräch bietet die Möglichkeit die Beschwerden zu beschreiben, oder die Einschränkungen deutlich zu machen und Ihre Behandlungsmotivation zu erfahren.

Von Interesse sind schwerwiegende Erkrankungen, Operationen und Unfälle und evtl. andere klinische Befunde, (bildgebende Verfahren, Labor, Op-Berichte,etc. Bei Kindern und Säuglinge ist alles rund um die Schwangerschaft, Geburt und nach der Geburt von Wichtigkeit, so wie auch die allgemeine Entwicklung.

Danach werden Positionen und allgemeine Bewegungen angeschaut, ein Mobilitätstest an der Wirbelsäule direkt, einige Einschätzungen der Beweglichkeit der inneren „Häute“, oder auch

Faszien genannt. Ggf. das Abtasten von Organregionen, spezifische Gelenk,-Muskel- und Nerventests mit den Händen. Temperatur, Oberflächenbeschaffenheit, Puls, Blutdruck, Atmung, Körperspannung und Vitalfunktionen sind interessant.

Auch eine Befundaufnahme der kraniosakralen Qualität und Funktionsweise.

Ggf. ist eine Untersuchung der Kiefergelenkes sinnvoll und wichtig.

Die Behandlung beginnt in den Bereichen, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie die Beschwerden verursachen könnten, wobei alle Komponenten zuvor abgewogen werden. Anders ausgedrückt beginnt die Behandlung dort, wo Struktur und Funktion am meisten abweicht, und dadurch die umgebenden oder auch entferntere Gebiete ungünstig beeinflusst.

Zusammenfassung/Indikationen:

Die Osteopathie hat ihren Einsatz in der Untersuchung, Einschätzung und Behandlung der parietalen, viszeralen und kraniosakralen Struktur und Funktion

des Menschen. Es unterstützt die Versorgung der unterschiedlichen Gewebsarten, unterstützt und reaktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und (re)integriert Körpereinheiten zurück in das holistische Funktionsprinzip unserer menschlichen Natur.

Menschen mit folgenden Beschwerden sind bis jetzt zur Behandlung gekommen: Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Knieschmerzen, jegliche Formen von Bewegungseinschränkungen, Zustände nach Operationen, z Bsp: Gallenblasenentfernung, Lungenoperationen, Hüftgelenkserneuerung, Unterleibsoperationen, u.v.m. Tumorentfernung, Kiefergelenksprobleme, Bißstörungen, Trockene Schleimhäute, Stress, Schlafstörungen, wiederkehrende Entzündungen, Schmerzpatienten, Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Übelkeit, Zustand nach einer Geburt, Mutter und oder das Neugeborene, u. v. m.

Ob eine osteopathische Behandlung indiziert ist, sollte im Einzelfall geklärt werden.

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