5 Jahre Physiotherapie bei Hannes Hübbe

5 Jahre Physiotherapie bei Hannes Hübbe

Um es gleich vorweg zu nehmen: Hannes kann es!

Ich bin hauptberuflicher Artist. Meine Kunst besteht darin brennende oder leuchtende Requisiten um mich herum zu wirbeln und dazu passende Choreographien zu tanzen.

Der Körper ist also mein wichtigstes Werkzeug und Ausdrucksmittel. Doch lange Jahre litt ich (zu) oft unter Nacken- und Schulterschmerzen, vom leichtem Schmerz bei allen Bewegungen bis hin zur totalen Blockade, bei welcher ich den Kopf kaum mehr bewegen konnte. Aber in diesem Zustand musste ich manchmal eine Show spielen oder hatte ein wichtiges Training für eine neue Choreographie. Autsch!!

Natürlich habe ich bei erfahrenen Kollegen Rat gesucht zur Verbesserung meiner Bewegungsabläufe; selbstverständlich habe ich mich von verschiedenen Masseuren weichkneten lassen und mit viel Hoffnung konsultierte ich verschiedene Chiropraktiker, Ostheopathen und Physiotherapeuten, die jedoch eher zaghaft und zufällig an mir rumgedrückt haben. Manches hat zeitweilige Linderung verschafft; doch nie hatte ich das Gefühl, dass jemand wirklich versteht, wo das Problem liegt und dazu noch einen Plan hat, wie ich längerfristig schmerzfrei bleibe und an die Ursachen der Blockaden rankomme.

Vor rund 5 Jahren wurde

mit dann endlich von einer Handstand-Artistin der Hannes empfohlen. Mit ihm wurde natürlich nicht alles schlagartig artig besser und rosa. Doch schon beim ersten Termin wurde klar: Hannes drückt und mobilisiert anders. Mit der richtigen Mischung aus (sehr) festem Druck und feinem Gefühl für die individuelle Schmerzgrenze dringt er zielgerichtet zum blockierten Wirbel vor. Und bleibt dran. Wenn nötig auch eine halbe Stunde lang. Bis sich – Druck für Druck – die Blockade löst! Endlich wieder beweglich, endlich wieder frei!

Hannes versteht
sich darauf, dem Patienten verständlich zu machen, wo die Blockade / der Schmerz sitzt und veranschaulicht mit einfachen Mitteln den Unterschied zwischen „Vorher“ und „Nachher“. Dies motiviert und schärft die Wahrnehmung. Ich gehe jedes mal mit einem klar spürbaren Gefühl von Deblockage und einem Plus an Bewegungsfreiheit aus der Praxis. Manchmal bleiben Schmerzen noch einen Tag lang bestehen; doch zuverlässig stellt sich nach jedem Termin Besserung / Befreiung ein.

Mit seinem „Röntgenblick“ sieht Hannes die Probleme und arbeitet sehr präzis! Darüber hinaus ist er aber auch ein optimistischer „Herr Sonnenschein“ und versteht viel von Humor. Noch nie habe ich bei einem Therapeuten soviel gelacht, während ich an den fiesesten Stellen gedrückt wurde!

Aber momentaner Erfolg und nach 2 Wochen mit den immer selben Schmerzen und Blockaden wieder in der Praxis zu stehen, ist für Hannes keine Option und für mich auch nicht. In diesem Sinne wird die Physiotherapie zur Zusammenarbeit: Hannes gibt einfache, praktische Übungen als Hausaufgaben und fordert dass, ich meine Körper-Aufmerksamkeit im Alltag, wie im Training, schule.

Nach einem halben Jahr mit 8-10 Terminen hat sich meine Situation schon deutlich spürbar verbessert: Total-Blockaden treten kaum mehr auf; die Schmerzen werden seltener und verändern sich.

Trotzdem passiert es: Ausgerechnet im Asien-Urlaub erleide ich einen Bandscheibenvorfall bei den Nackenwirbeln!!
Nun läuft Hannes erst Recht zur Hochform auf: Aus der Ferne beruhigt er mich telefonisch besser als alle Ärzte vor Ort und gibt hilfreiche Empfehlungen, sowie eine realistische Einschätzung der Lage. Zurück in Berlin wird einmal mehr klar, dass er nicht nur über langjährige Erfahrung als Praktiker verfügt, sondern auch unzählige zusätzliche Ausbildungen in allen Feldern der Bewegungstherapie absolviert hat. Mit geballter Kompetenz wird die manuelle Therapie mit intensiver Schulung ergänzt. Schmerz-Wahrnehmung, Muskelaufbau und Aufrichtung sind nun meine Themen. So gibt es unter anderem Lektionen „im aufrechten Gang“ (!) und für die Arbeitshaltung am Schreibtisch. Dazu noch mehr Übungen und Tipps für den Alltag und das Training.

Hannes erklärt sehr gut wie Schmerzen „funktionieren“ und zeigt mir, wie ich Schritt für Schritt den Bandscheibenvorfall verarbeiten und überwinden kann. Dies motiviert mich sehr und führt zum praktischen Erfolg! Als ich nach etwa einem Jahr bei einem Auto-Unfall ein Schleudertrauma erleide, ist dies nur ein kleiner Rückschlag im Prozess.

Die Häufigkeit der Termine nimmt sukzessive ab. Von wöchentlich direkt nach dem Bandscheibenvorfall, zu monatlich und schließlich noch etwa 4-5 Mal im Jahr. Durch die Jahre habe ich gelernt mich im Alltag bewusst zu bewegen und aufrecht zu halten. Schmerzen treten kaum mehr auf, Blockaden gar nicht mehr. Inzwischen verfüge ich über ein Arsenal an Übungen und Kniffen, die es mir ermöglichen mir selbst zu helfen, wenn es doch mal wieder irgendwo ziept und klemmt.

Vielen Dank!

Till Schneider, 43 Jahre, Manager & Artist bei www.inlovewithfire.de

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