Einlagen nach Nancy Hilton

Einlagen nach Nancy Hilton

Einlagen nach Nancy Hilton

Herstellung weicher Einlagen nach Nancy Hilton

Einlagen nach Nancy Hilton, Nancy Hilton entwickelte in den 70 er Jahren im Rahmen der Bobaththerapie die dynamischen Fußorthesen zur vornehmlich Behandlung hpertoner Bewegungsstörungen.

Ziel der Orthesen ist es eine gute Führung des Fußes zu ermöglichen, eine Verstärkung der tiefensensorischen Informationen zu setzen für eine bessere Haltungs- und Bewegungskontrolle. Die Orthesen werden nach Gipsabdruck angefertigt und geben den Fuß in festgelegte Bewegungsrichtungen frei um so eine dynamische Stabilität und Aufrichtung des Körpers zu ermöglichen. Die Stabilisation der Mittelstellung des Fußes und Hemmung der Muskelspannung durch spezielle Unterstützung des Fußgewölbes, der Zehen und Fassung der Ferse, sind das Ziel.

Im laufe ihrer langjährigen Tätigkeit fand Nancy Hylton einen neuen Weg in der Therapie. Geboren waren die leichten Pelites -Einlagen nach Nancy Hilton.
Sie kommen zum Einsatz bei leichteren Bewegungsstörungen oder als Einstieg zur dynamischen Fußorthese.

Der Innenaufbau gleicht dem Fußbett der dynamischen Fußorthesen wird aus Mossgummi oder Polyethylenschaumstoff aufgebaut und mit Leder bezogen.
Auch hier handelt es sich um eine, ganz individuell hergestellte,Bettung des Fußes welche Tonus reguliert , muskulär stabilisiert und eine deutlich bessere Wahrnehmung des Fußes und der Symmetrie ermöglicht.

Die Einlagen können in fast jedem Schuh getragen werden und erfreuen sich einer guten Akzeptanz.

Indikationen:

  • Patienten mit Hypotonie
  • Cerebrale Bewegungsstörungen mit Hypertonie
  • Einsatz auch bei einigen Wahrnehmungsstörungen
  • Schädel-Hirn-Traumen
  • MS Multiple Sclerose
  • zur Tounusregulation vor Botoxbehandlung/ OP

Ziele der Einlagen:

  • aktive Fußkorrektur
  • Muskeltonusregulation bzw Regulation des Muskeltonus
  • verbesserte Körperaufrichtung und Körperbalance
  • Wahrnehmungsveränderung

Die Einlagen werden individuell für jedes Kind angefertigt. Durch gezielte Aufpolsterungen und Aussparungen liegt die Ferse wie in einem Nest und Mittel- und Vorfuß werden aktiv stimuliert.

In der Regel werden diese Einlagen sehr gut von den Kindern akzeptiert und gerne getragen.

Einlagen nach Nancy Hilton

Hilfsmittel Versorgung

Hilfsmittel Versorgung

Hilfsmittel Versorgung

Sie brauchen Unterstützung bei der Versorgung mit einem neuen Hilfsmittel Versorgung ?

  • Sie sind sich nicht sicher, ob Sie in der Lage sind , Ihr geplantes Hilfs-mittel (Rollstuhl oder Korsett) optimal zu nutzen
  • Sie möchten, daß jemand die Koordinierung aller beteiligten Personen übernimmt, die mit Ihnen und Ihrer neuen Versorgung in Kontakt stehen
  • Sie möchten eine Person, die sich die Zeit nimmt, mit Ihnen Ihr neues Hilfsmittel zu Hause einzuführen und alle betreuenden Personen anzuleiten
  • Sie brauchen eine Supervision zur Planung und Optimierung Ihrer häuslichen Situation oder Ihres Arbeitsplatzes.

Die Hilfsmittel Versorgung Beratung ist eigentlich ein Teil der physiotherapeutischen Arbeit mit den Patienten. Nicht jeder Therapeut traut sich jedoch zu, die verantwortungsvolle Planung für ein gutes Hilfsmittel zu erbringen.  Wir sind Physiotherapeuten, die seit über 25 Jahren professionell Hilfsmittelversorgungen für und mit schwerst-mehrfach- behinderten Menschen planen und durchführen.

 

  • Wir Vermitteln zwischen Ortopädiefirmen und Patienten.
  • Wir geben Ihnen eine Einschätzung Ihrer Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Wir schreiben alle nötigen Gutachten und Befunde für ihre Krankenkasse .
  • Wir sprechen mit Ihren Ärzten und wir sprechen ihre Sprache- auch Bliss und computergestützte Kommunikation.
  • Die Kosten für unsere Beratung können von den Krankenkassen übernommen werden.

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Die Skoliose Therapie

Die Skoliose Therapie

Die Skoliose Therapie

Definition der Skoliose:

Die Skoliose Therapie, Skoliose ist eine Seitabweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Rotation (Verdrehung) der Wirbel um die Längsachse und Torsion der Wirbelkörper – begleitet von strukturellen Verformungen der Wirbelkörper und der Rippenbögen.

Die Skoliose Therapie

Die Skoliose Therapie zielt darauf ab die kontrakten Wirbelgelenke so zu mobilisieren, dass eine Aufrichtung der Wirbelsäule aus eigener Kraft möglich wird. Die Mobilisation soll dazu führen, dass die Patienten frei beweglich ihre Wirbelsäule in der „Neutralstellung“ halten können.

  • Ein gezieltes Alltagstraining soll das „ÜBEN“ in den normalen Alltag verlagern und die Aufrichtung zur Gewohnheit machen.
  • Zur Erlangung dieses Zustandes wird im Physioteam zur Behandlung von Skoliosen auf unterschiedliche Behandlungstechniken zurückgegriffen. Neben den üblichen Behandlungsansätzen nach „Schroth“ oder „Klapp“ stehen zu Beginn der Behandlung ebenfalls eher die Manuelle Therapie im Vordergrund.
  • Die Eigenleistung der Patienten ist zur erfolgreichen Behandlung einer Skoliose enorm hoch. Nach einer intensiven Einarbeitung übernehmen die Patienten mindestens 95% der Therapie in Eigenverantwortung.
  • Im Alltag wird im Sitzen, beim Gehen und Stehen trainiert, was letztendlich als Konditionierung verstanden werden kann.
  • Wir legen großen wert darauf, dass zusätzliche Versorgungen mit einem Korsett oder drohende Operationen vermieden werden. Die Motivation unserer Patienten zur Mitarbeit ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

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  • Befund vor der Therapie

Am Beispiel einer Patientin mit primär thoracal re. konvexen Skoliose mit massiv eingeschränktem Bewegungsausmaß TH 9-10

  

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  • Behandlung in der überkorrigierten Ausgangsstellung.

Seitneigung nach rechts mit über Schulter und Becken eingeleiteten Rotationskomponenten.

Es erfolgen manuelle Techniken:

  • Segmentale Mobilisation.
  • Costale Mobilisation.
  • Atemmobilisation nach Schroth.
  • Rotationsmobilisation unter Beeinflussung der neuralen Strukturen, durch zusätzliche Einstellung über die Extremitäten.
  • Weichteil- Techniken zur Mobilisation  des Zwergfells und aller Organe im Unterbauch.

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  •  Eigenmobilisation im Stand im Sinne einer Überkorrektur.

 Die Eigenmobilisation ist einer der wichtigsten Kernpunkte der Therapie. Die Patienten erlernen die Bewegungsverhalten aller beteiligter Körperstrukturen zu erfühlen und selbst zu beeinflussen.

Die Therapie lebt von den Rückmeldungen der Patienten, in Bezug auf Mobilität und Schmerzverhalten während der Bewegung aus der Fehlstellung heraus.

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  • Eigenkorrektur nach der Behandlung

 Die Patientin erlernt die korrigierte Position als Mittelwert zwischen den Extremen, Fehlstellung und Überkorrektur.

Voraussetzung hierfür ist das Lösen aller beteiligten ligamentären, artikulären, neuralen und visceralen Strukturen, die an der funktionellen Fehlstellung beteiligt sind. Im Physioteam werden die oben genannten Strukturen befundet und mit verschiedenen Techniken behandelt.

 

Die Skoliose Therapie

Die Auswahl der Techniken richtet sich nach dem individuellen Patientenstatus.

Im weiteren Verlauf erfolgen die Kräftigungsübungen zur Stabilisierung des Therapieergebnisses, wobei der Patient neben seinem Hausaufgabenprogramm unser gerätegestütztes Aufbautraining ( KG- Gerät ) nutzen kann.

Unser Gruppenangebot:

steht natürlich auch allen Skoliose Patienten zur Verfügung.

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Hausbesuch vom Physioteam

Hausbesuch vom Physioteam

Hausbesuch vom Physioteam

Es gibt viele Gründe, warum wir zu Ihnen kommen.

 

Haben Sie gerade eine Operation hinter sich? Ist Ihr Kind schwerstbehindert und jeder Schritt aus dem Hause mühsam? Sie können die gesamte Behandlungsstärke unseres Teams auch zu Hause als Hausbesuch vom Physioteam in Anspruch nehmen.
Egal, wo Sie in Berlin wohnen.
Wir haben uns auf die Betreuung von Hauspatienten spezialisiert, um auch denen zu helfen, die den Weg zu uns nicht bewältigen können.

Die Behandlung von Kindern und Schwerst-Mehrfach- Behinderten liegt uns besonders am Herzen.

 

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Rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

 

 

Heilmittel im sozialrechtlichen Sinn sind äußerliche Behandlungsmethoden wie Krankengymnastik, Massage, Lymphdrainage, Ergotherapie oder Logopädie. Werden Heilmittel ärztlich verordnet, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Der Patient muss in der Regel zuzahlen: 10,- € pro Verordnung plus 10 % der Heilmittelkosten.

Heilmittel wirken mit dem Ziel der Krankheitsbekämpfung überwiegend äußerlich auf den menschlichen Organismus ein. Dazu gehören nicht allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens wie Kleidung oder Hygienemittel.

Zu den Heilmitteln, die von den Kostenträgern übernommen werden, gehören unter anderem

  • einzelne Maßnahmen der physikalischen Therapie, z.B. Massage, Krankengymnastik/Physiotherapie, Lymphdrainage.
    Diese sind in der Regel auf 6 Einheiten pro Verordnung begrenzt.
  • einzelne Maßnahmen der podologischen Therapie, Behandlung krankhafter Veränderungen am Fuß infolge von Diabetes mellitus. Details siehe auch Diabetischer Fuß.
  • einzelne Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, z.B. Logopädie.
    Diese sind in der Regel auf 10 Einheiten pro Verordnung begrenzt.
  • einzelne Maßnahmen der Ergotherapie, z.B. Beschäftigungs- und Arbeitstherapie.
    Diese sind in der Regel auf 10 Einheiten pro Verordnung begrenzt.

Gesetzlich Versicherte können sich bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob sie freiwillig weitere Heilmittel erstattet (§ 11 Abs. 6 SGB V). Voraussetzung ist, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) diese Heilmittel nicht von der freiwilligen Erstattung durch die Krankenkasse ausgeschlossen hat.

3.2. Antrag auf Genehmigung für längeren Zeitraum

Gesetzlich Versicherte mit langfristigem Behandlungsbedarf im Sinne einer besonderen Schwere und Langfristigkeit der funktionellen bzw. strukturellen Schädigungen, der Beeinträchtigungen der Aktivitäten und des nachvollziehbaren Behandlungsbedarfs können bei ihrer Krankenkasse einen Antrag stellen, die erforderlichen Heilmittel länger als es die o.g. Regel-Einheiten vorsehen zu genehmigen. Diese Genehmigung kann zeitlich befristet werden, soll aber mindestens ein Jahr umfassen.

Die Krankenkasse hat über den Antrag innerhalb von 4 Wochen zu entscheiden, andernfalls gilt die Genehmigung nach Ablauf der Frist als erteilt.

Details, insbesondere bei welchen Krankheiten das möglich ist, enthält das „Merkblatt Genehmigung langfristiger Heilmittelbehandlungen“ des Gemeinsamen Bundesausschusses, Download unter www.g-ba.de/informationen/richtlinien/12/. Darunter fallen z.B. Brustkrebs und Prostatakrebs, Näheres unter Krebs > Lymphödem.

 

4. Kostenträger

Heilmittel werden auf ärztliche Verordnung von der Krankenversicherung oder der Unfallversicherung übernommen. In Einzelfällen tritt die Krankenhilfe des Sozialhilfeträgers für die Kosten ein.

 

4.1. Kostenträger Unfallversicherung

Die Unfallversicherung nennt insbesondere:

  • Physikalische Therapie
  • Sprachtherapie
  • Beschäftigungstherapie

Beschränkungen wegen Unwirtschaftlichkeit, geringer oder zweifelhafter Wirkung finden sich in der Unfallversicherung nicht. Allerdings kann der Unfallversicherungsträger nach seinem Ermessen und dem Grundsatz sparsamer und wirtschaftlicher Mittelverwendung Einschränkungen vornehmen.

5. Zuzahlung und Zuzahlungsbefreiung 

5.1. Zuzahlung Krankenversicherung

Gesetzlich Krankenversicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, zahlen 10 % der Kosten plus 10,- € je Verordnung zu, auch bei Massagen, Bädern und Krankengymnastik als Bestandteil der ärztlichen bzw. ambulanten Behandlung.

 

5.2. Zuzahlungsbefreiung

Von der Zuzahlung befreit sind:

  • Schwangere, jedoch nur von der Zuzahlung zu Heilmitteln, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft/Entbindung verordnet werden.
  • Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.
  • Versicherte der Unfallversicherung.
  • Patienten, die die Belastungsgrenze überschreiten, Näheres unter Zuzahlungsbefreiung Krankenversicherung.

 

5.3. Praxistipp Unfallversicherung

Mit dem Vermerk „FREI, da über Unfallversicherung“ auf der Verordnung vermeidet der Arzt Nachfragen und Unklarheiten.

Sind allerdings Festbeträge im Sinne der Krankenversicherung festgesetzt, trägt auch die Unfallversicherung die Kosten der Heilmittel nur bis zu dieser Höhe. Auf eventuelle Mehrkosten über die Festbeträge hinaus hat der Arzt Patienten hinzuweisen.

 

6. Therapiebesuch zu Hause

Die Verordnung von Heilmitteln außerhalb der Praxis des Therapeuten, insbesondere in Form eines Hausbesuchs, ist ausnahmsweise nur dann zulässig, wenn der Patient aus medizinischen Gründen den Therapeuten nicht aufsuchen kann bzw. wenn der Hausbesuch aus medizinischen Gründen zwingend notwendig ist.

 

6.1. Praxistipps

  • Der verordnende Arzt muss auf der Verordnung „Hausbesuch“ ankreuzen.
  • Der Patient muss Folgendes zuzahlen: 10,- € pro Verordnung plus 10 % der Kosten für jede Behandlung.

 

7. Richtlinien und Heilmittelkatalog

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat zur Verordnung von Heilmitteln sogenannte Heilmittel-Richtlinien erstellt. Diese Richtlinien können Sie unter www.g-ba.de > Informations-Archiv > Richtlinien downloaden.

 

Innerhalb der Heilmittel-Richtlinien regelt der sogenannte Heilmittelkatalog die jeweiligen Indikationen zu den einzelnen Heilmittelmaßnahmen der physikalischen und podologischen Therapie, sowie der Stimm-, Sprech- und Sprach- sowie Ergotherapie. Den Heilmittelkatalog können Sie als 2. Teil der oben genannten Heilmittel-Richtlinien downloaden oder online unter www.heilmittelkatalog.de einsehen.

 

8. Wer hilft weiter?

 

9. Verwandte Links

Logopädie

Hilfsmittel

 

Gesetzesquelle(n) 

(§ 32 SGB V – § 15 SGB VI i.V.m. § 26 SGB IX – § 30 SGB VII)

PNF Behandlung

PNF Behandlung

Die Bedeutung von PNF:

PNF Behandlung, Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung.

Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungs-funktionen (dynamisch) unseres Körpers. Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralartig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern ( PNF Behandlungund ) bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. ln einer festgelegten Art und Folge durch-geführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch Entspannung. (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).Ziele der Anwendung sind:

  • Muskelspannung normalisieren    (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren). = fazilitieren
  • Fördern der motorischen Kontrolle
  • Fördern der Mobilität
  • Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
  • Fördern der Geschicklichkeit, Koordination

 

download_pdfPNF Behandlung

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fußübungen nach janda

Fußübungen nach Janda

Der Kurze Fuß nach Janda

fußübungen nach janda oder Propriozeptive Sensomotorische Fazilitation (PSF) ist in der Manuellen Therapie und Physiotherapie eine Übung, mit der durch Intensivierung des Fußsohlenkontaktes

auf dem Untergrund reflektorisch abgeschwächte, gehemmte Muskelketten aktiviert und durch regelmäßige Wiederholungen physiologisch günstige Bewegungsmuster wieder erlernt und Fehlhaltungen vermindert werden sollen.

Namensgeber der Übung ist der tschechische Neurologe Vladimir Janda (1928–2003).

Dabei soll diese (Selbst-)Behandlungsform die Sensomotorik schulen und die reflektorisch angesteuerte, nicht der Willkürmotorik zugeordnete wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur aktivieren.

Nach Auffassung der Therapeuten werden Knie und Kniegelenkprobleme sowie Fußfehlstellungen (KnickfußSenkfußSpreizfuß) günstig beeinflusst. Weitere Anwendung findet diese Behandlungsform bei KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung) und KiDD-Syndrom (Kopfgelenks-Induzierte-Dyspraxie und -Dysgnosie).

Der Patient muss im Sitzen (später auch in anderen Haltungen) den drei Druckpunkten seines Fußes nachspüren (FerseGroßzehenballen und Zehen), indem er die Ferse fest auf den Boden stellt, den Ballen fest aufdrückt und die zuvor gespreizten und gestreckten Zehen auf den Boden aufsetzt. Nun kann durch Heranziehen des Vorfußes zum Körper bzw. Vorschieben der Ferse, ohne den Fuß zu bewegen, eine Spannung aufgebaut werden. Anschließend spannt er die Knie nach außen. Durch mehrmaliges Ausführen (etwa zehn Sekunden) könne bei regelmäßigen Wiederholungen nachhaltig die Haltung und Beschwerden gebessert bzw. gelindert werden. Zusätzlich können am ganzen Körper dynamische und statische Aktivitäten wie z. B. Scapula-Pattern oder stabilisierende Umkehr (PNF) durchgeführt werden.

fußübungen nach janda

Der Pörnbacher Keil (NEPA)

Der Pörnbacher Keil (NEPA)

Der Pörnbacher Keil (NEPA)

 

Als Grundlage wird die gesunde neurophysiologische Entwicklung des Kindes, unter besonderer Beachtung der Nackendehnung und Aufrichtung gesehen. Der Nackenbereich mit den kleinen Kopfgelenken ist Sitz spezifischer Sensoren, die die Bewegungskoordination des ganzen Körpers steuern.

Diese Sensoren reagieren sehr gut auf die Lagerungsreize, die auf dem Der Pörnbacher Keil (NEPA) gesetzt werden können.

Über die vorgegebenen Lagerungsreize werden jeweils das obere und untere Körpersensorium angesprochen. Durch gezielte therapeutische Interventionen, Spiel- Förderangebote sollen die Patienten angeregt werden ihre Eigenaktivität zu steigern.

  • Atmung
  • Sprechentwicklung
  • Grob- und Feinmotorik
  • Seh- und Hörentwicklung
  • Emotionale und geistige Entwicklung
  • vom entwicklungs-verzögerten Kind
  • bis hin zum mehrfach- und schwer behinderten Menschen

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Durch die Eigenbeweglichkeit, geführt durch die therapeutische Lagerung, kann sich die nächst höhere Entwicklungs- und Koordinationsebene mühelos freispielen. Dazu entwickelte Frau Pörnbacher drei verschiedene Lagerungselemente:

  • die Keillagerung mit Abductionsschienung,
  • das Rollbrett mit Abductionsschienung,
  • die Rotationslagerung.

Das Pörnbacher-Konzept ist alltagsbezogen. Die Anwendung der Lagerung ist sowohl in der therapeutischen Einrichtung, als auch zu Hause möglich.

Eingesetzt werden kann NEPA bei Menschen mit

  • infantiler Zerebralparese,
  • spezifischen genetischen Syndromen (z.B. Down-Syndrom),
  • Entwicklungsverzögerungen mit nicht einheitlichem Entwicklungsprofil,
  • Ess-, Trink- und Schluckstörungen,
  • Atemfunktions- und Sprechentwicklungsstörungen,

und zur

  • Prävention von entwicklungsbedingten skelettären Veränderungen wie Fehlentwicklung des Kiefergelenkes, Skoliosen der Wirbelsäule, Hüftgelenksluxation, Fußdeformitäten,
  • Rehabilitation und Mobilitätsverstärkung im Kinder- und Erwachsenenbereich.
Bobath Therapie für Kinder

Bobath Therapie für Kinder

Die Bobath Therapie für Kinder

Bobath Therapie für Kinder-Konzept ist spezialisiert auf die neurophysiologische Behandlung und Befundung von Säuglingen und Kindern mit Problemen der Muskelspannung, der Bewegungssteuerung und der Wahrnehmung. Angeborene oder auch erworbene Schädigungen des zentralen Nervensystems sind mit dieser speziellen Therapieform, die sich durch ihren ganzheitlichen Ansatz auszeichnet, positiv zu beeinflussen.

Physioteam Bobath Kind

Das Bobath- Konzept

wurde entwickelt von Dr.Karel Bobath (1906-1991) Neurologe und Psychiater und Dr. Berta Bobath (1907-1991) Physiotherapeutin.

Ursprünglich behandelten sie Jugendliche und Erwachsene mit erworbenen Bewegungsstörungen durch Unfall oder Schlaganfall. Bald aber erkannten Sie den frühen Nutzen ihrer Arbeit und begannen mit der Therapie von Kindern und Säuglingen mit Spastizität, Athetose, Ataxie und anderen neurologischen Auffälligkeiten. Seit Ihren Anfängen in den frühen 40er Jahren wurde das Konzept durch eigene Erfahrungen sowie durch immer neue Erkenntnisse der Wissenschaft und anderer Therapien fortwährend ergänzt und modifiziert. Dr.Karel Bobath und Dr.Berta Bobath haben sehr früh herausgefunden, dass unser Nerversystem, welches alle unsere Bewegungen steuert, lernfähig ist. Somit kann das Gehirn durch die Gabe von therapeutisch eingesetzten Reizen Dinge wieder erlernen oder gänzlich neu erwerben. Leider kann bis heute der zerstörte Teil des Gehirns nicht ersetzt werden, jedoch können wir durch die Therapie nicht benutzte Anteile des Gehirns motivieren die Aufgabe und Kapazität der gestörten Hirnareale zu übernehmen. Die hohe Lernfähigkeit des Gehirns im Säuglingsalter macht deutlich wie wichtig eine möglichst früh einsetzende Behandlung ist, um die Möglichkeit neue Schaltungen und Verbindungen aufzubauen, vergleichbar mit der Programmierung eines  Computers, optimal zu nutzen. Leichte Entwicklungsrückstände, die meist keine erkennbare Ursache haben, aber auch schwerste Behinderungen können gezielt nach Bobath behandelt werden. Ziel ist durch genaue Bewegungsanalyse und Gespräche mit dem Kind und/ oder den Eltern und Bezugspersonen die Hauptprobleme des Kindes fest zu stellen um dann durch möglichst geringe therapeutische Intervention dem Kind das Gefühl für Haltung und Bewegung wiederzugeben.

„Es muss dem Patienten Freude machen, das er wieder etwas kann…..“    (Berta Bobath)

Für jedes Kind wird nach dem Befund ein ganz eigenes Therapie-Konzept entworfen ausgehend von den Dingen die es kann und seinen Bedürfnissen. Es werden Behandlungsstrategien ausgewählt um die sensomotorische Störung zu beheben, zu kompensieren oder zumindest um Verschlechterungen (z.B.Kontrakturen,Atemprobleme) zu vermeiden. Oberstes Ziel ist immer das erreichen einer größt möglichen Selbständigkeit und Handlungskompetenz des Kindes. Das motorische Lernen wird gezielt gefördert, indem durch den Therapeuten die Möglichkeit geschaffen wird zu Explorieren, auszuprobieren und Strategien zu entwickeln. Sensible, tiefensensible und vestibuläre Reize werden zur Unterstützung und Optimierung der Bewegungsbahnung ebenso verwendet wie akustische Reize, Rhythmus und andere Sinneseindrücke . Ziel ist über möglichst viele Kanäle sensomotorisches Lernen zu ermöglichen und abzuspeichern. Durch die therapeutische Harmonisierung des Muskeltonus werden Haltungs- und Bewegungsmuster unterstützt und dem Kind so zu mehr Eigenaktivität und Selbstbestimmung verholfen. In manchem Fall ist es hilfreich und sinnvoll ein Hilfsmittel einzusetzen um mehr Eigenaktivität zu erreichen oder die Eltern und Bezugspersonen zu entlasten.

Die Behandlung orientiert sich so nah am Alltag wie möglich und erreicht somit alle Bereiche des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Kommunikation, Wege in die Selbständigkeit und vieles andere mehr. Um immer „das Kind dort abzuholen wo es steht“ bedarf es einer permanenten Reflektion  und Anpassung des therapeutischen Handelns unter enger Einbeziehung des gesamten sozialen Umfeldes des Kindes.

Beispiele für den Einsatz der Bobath- Therapie:

 

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Spastische Muskeltonus- Störungen
  • Athetotische Bewegungsmuster (Athetose)
  • Koordinationsstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Tonusstörungen
  • Muskeldystrophie
  • Muskelatrophie
  • Multiple Sklerose
  • Spina Bifida

 

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