Maitland

Manuelle Therapie nach Maitland

Maitland

Das Maitland- Konzept ist ein überwiegend klinisch orientiertes Untersuchungs- und Behandlungskonzept der manuellen Therapie.

Das Konzept fordert vom Therapeuten ein hohes Maß an Selbstkritik und Disziplin und entwickelt seine Stärke bei der genauen Anpassung der therapeutischen Maßnahmen und des Heimprogramms an das aktuelle Problem.

Auf der klinischen Ebene befindet sich der klinische Aspekt des vorliegenden Syndroms, zum Beispiel Schmerz, eingeschränkte Beweglichkeit und/oder Kraftverlust. Ebenso findet sich hier auch die Geschichte des Patienten und sein Bericht über das Problem, wie auch die Ergebnisse der Funktionsuntersuchung durch den Therapeuten.

Mit Hilfe der Daten, die auf der klinischen Ebene gewonnen wurden, werden die Überlegungen, die auf der theoretischen Ebene vor dem Hintergrund theoretischen Wissens angestellt wurden, ständig auf ihren Wahrheitsgehalt hin evaluiert. In diesem kontinuierlichem analytischen Prozess werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten Hypothesen solange auf den Prüfstand gestellt, bis anhand einer verlässlichen Arbeitshypothese ein Maßanzug für das therapeutische Vorgehen geschaffen ist.
Die klinische Ebene, als das Maß an dem gemessen wird, dominiert dabei über die theoretische Ebene.

Während einer eingehende Befragung, werden vom Patienten genaue Informationen gewonnen. Schon hier ist es das Ziel, erste Hypothesen über die Ursache des aktuellen Problems zu erstellen.

In der Funktionsuntersuchung, die u.a. aktive-, passive und Zusatzbewegungen, sowie auch die Ergebnisse neurodynamischer Teste evaluiert, werden die vorher aufgestellten Hypothesen überprüft.

Auswahl und Intensität mit der die Tests durchgeführt werden, sind abhängig von dem aktuellen Zustand des Problems des Patienten. Es wird wenn möglich (erforderlich) versucht, die vom Patienten beschriebenen Symptome zu reproduzieren.

Bei den passiven Bewegungstests wird die symptomatische Bewegungsrichtung in Bezug auf Schmerz, Bewegungseinschränkung und muskuläre Schutzspannung analysiert. Dies ermöglicht einen genauen Ausgangsbefund und die Erfassung auch feinster Veränderungen während und nach der Behandlung.

Die Befunde und Behandlungen werden ständig protokolliert und dokumentiert..

Manual Therapy

Während der Behandlung und im Anschluss wird kontinuierlich mit dem Patienten kommuniziert. Die für das Problem verantwortlichen Strukturen werden auf dieser Basis mit genau dosierten und gezielt ausgewählten physiologischen Bewegungen, Zusatzbewegungen und anderen Techniken behandelt.

Während und im Anschluss an die Behandlung findet sofort ein Wiederbefund der wichtigsten Testbewegungen statt. Dies ermöglicht die sofortige Korrektur der vom Therapeuten aufgestellten Hypothesen. Der Wiederbefund erfolgt stetig während der Behandlung, um die Techniken an den Zustand des Patienten und sein Problem anzupassen.

Zusätzlich wird mit dem Patienten ein Heimprogramm erarbeitet.
Dieses enthält, genau abgestimmt, z.B. Übungen zur Automobilisation, muskulären Rehabilitation, Mobilisation des Nervensystems oder andere erforderliche Maßnahmen zur selbstständigen Weiterführung der Therapie.

Der Patient wird über den Schutz seiner Gelenke und anderer Strukturen informiert und erhält eine Beratung wie er aktiv der Wiederkehr der Symptome entgegen wirken kann.

Young woman is doing an expert yoga exercise.

Bobath Therapie für Erwachsene

Bobath Therapie für Erwachsene

Die Therapie nach dem Bobath-Konzept

ist zur Rehabilitation bei Schädigungen des zentralen Nervensystems entwickelt worden. Der ganzheitliche Ansatz der Bobath Therapie für Erwachsene wurde in den letzten 50 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die heutigen theoretischen Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und die praktischen Erfahrungen aus der modernen Physiotherapie fließen in die Arbeit mit unseren Patienten ein.

bobath therapie für erwachsene

bobath therapie für erwachsene

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Veränderungen von Körperstrukturen und -funktionen, Aktivität und Partizipation (Teilnahme) unterteilt.

  • Individuen mit Problemen der motorischen Kontrolle aufgrund von pathologischen Veränderungen des ZNS zeigen unterschiedliche Veränderungen von Körperstrukturen und -funktionen. Diese Veränderungen können die Fähigkeiten einer Person, Funktionen auszuführen, begrenzen.
  • Weiterhin könnte die Unfähigkeit, eine Funktion auszuführen, sowie die Aneignung von wenig angepassten und unangemessenen Verhaltensstrategien sekundäre Schäden und weiter nachlassende Funktionen verursachen.
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Spastische Tonus Störungen (angeboren oder erworben)
  • Querschnitt Lähmungen
  • Muskel Dystrophie
  • Muskel Atrophie
  • Stoffwechsel bedingte Muskuläre oder neurologische Ausfälle
  • Störungen des Muskeltonus
  • Koordinationsstörungen

Die Bobath-Behandlung

Am Anfang jeder Therapie steht die Befundaufnahme, um einen Individuellen nachprüfbaren Status zu dokumentieren, der für den Patienten als Referenz und zum Vergleich nach der Therapie dienen soll. Vor allen die Bedürfnisse und Erwartungen des Patienten müssen sehr genau bestimmt werden. Die Entwicklung eines Behandlungsplanes wird benutzt um Die Behandlung besser auf Verbesserungen von Funktionen und die Stärkung des Patienten anzuregen. Unsere therapeutische Handhabung ist davon geleitet dem Patienten zu helfen, seine/ihre funktionellen Ziele zu erreichen.

Um die Patienten nach einer Schädigung des zentralen Nervensystems dabei zu unterstützen funktionelle motorische Fähigkeiten wiederzuerlangen, beachten Bobath-Therapeuten sowohl die speziell nötigen Bewegungskomponenten einer Aufgabe als auch die funktionelle Aktivität selbst, um ihre Ziele zu erreichen.

Die Prinzipien im Bobath- Konzept

  • Befundaufnahme
  • Analyse und Interpretation von Befunddaten
  • Formulierung von Nah- und Fernzielen
  • Erstellen eines Behandlungsplans
  • Verwirklichung dieses Plans und Re-Evaluation (Wiederbefund)

Die Wiederbefundaufnahme findet schon während der Behandlung statt, damit die Therapeuten und unsere Patienten den Erfolg der Behandlung beurteilen können und die Behandlungsstrategien angepasst werden.

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Bobath Therapie für Erwachsene

Bobath Therapie für Erwachsene

Medizinische Trainingstherapie

Medizinische Trainingstherapie

Medizinische Trainingstherapie Vertragsärzte der Krankenkassen können seit dem 01.07.2001 die

„Gerätegestütze Krankengymnastik“ (KG Gerät) verordnen.

Das Gerätetraining ist eine rein aktive Behandlungsform mittels Geräten und Zugapparaten, die ihre Anwendung unterstützend als Zusatzbehandlung (Prophylaxe und Rehabilitation) in vielen medizinischen Fachbereichen findet wie z.B. in der Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie und der inneren Medizin. Im Physioteam bieten wir zu den üblichen Seilzügen das Gyrotonic Training an. Bei diesem Training wird vor allen die Beweglichkeit und die Koordination der Rumpfmuskulatur trainiert.
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Die medizinische Trainingstherapie beinhaltet:

  • Übungen zur Förderung/Erhaltung der Elastizität der Weichteile
  • Automobilisationen
  • Autostabilisationen
  • Übungen zur Verbesserung der Muskelkraft, Muskelausdauer und Koordination (Technik) sowie das Erlernen richtiger Verhaltensweisen im Alltag (Instruktion) und prophylaktische Verfahren.

Voraussetzung für ein gelungenes Training ist die exakte Funktionsdiagnose und eine entsprechende symptomatische Behandlung, eine passive Mobilisation, Manipulation (Manuelle Therapie) oder Stabilisation. Danach wird der Patient an den entsprechenden Geräten mit individuell festgelegtem Widerstand und Übungswiederholungen angeleitet, bevor er selbständig üben kann.

Ziel dieser anschließenden Trainingstherapie ist das Erlangen von Schmerzfreiheit und die objektive Verbesserung der physischen Funktionsqualitäten und der Belastbarkeit des Patienten.

 

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Medizinische Trainingstherapie

Brügger Therapie

Brügger Therapie

gger Die Brügger Therapie

Brügger Therapie ist nach dem Neurologen Dr. med. Alois Brügger benannt, der die Methode in seinem Forschungs- und Schulungszentrum in Zürich entwickelt hat. Er beschreibt in seinen Büchern, dass zahlreiche, als »Rheumatische Beschwerden« bekannte Erkrankungen des Bewegungsapparates auf Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken durch eine krumme/schlechte Körperhaltung während des Alltages zurückzuführen sind.

Hierzu zählen z. B.:

  • Kreuzschmerzen
  • Nacken-, Schulter- und Armschmerzen
  • Ausstrahlende Schmerzen in die Beine (Ischialgie)
  • Abnutzungserscheinungen an den Gelenken (Arthrosen)

Fehlbelastungen bedeuten eine Überbeanspruchung, vor allem der Muskeln und Sehnen. Im Gegensatz zur krummen Körperhaltung werden bei der aufrechten Körperhaltung die Aufbauelemente (Knochen, Gelenke, Band- und Kapselapparat, Muskelsystem) optimal, d.h. mit dem kleinsten Aufwand, beansprucht.

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Eine erfolgreiche Brügger Therapie muss daher beinhalten:

  • Erlernen aufrechter Körperhaltung während der Arbeit im Alltag
  • Korrektur der Statik des gesamten Körpers
  • Lösen der infolge länger anhaltender konzentrischer Muskelkontraktion entstandenen Muskelkontrakturen (Verkürzungen)

Lokale Behandlung (oft unter Zuhilfenahme von Wärme) von entstandenen sekundären Ödemen im arthromuskulären System, die die aufrechte Körperhaltung behindern.

 

 

 

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Behandlungsgutschein

Behandlungsgutschein Physioteam Hannes Hübbe Zeit Genießen

Behandlungsgutschein

Verschenken Sie Zeit im Physioteam…

Liebe Patienten,

Behandlungsgutschein, im Rahmen der Gesundheitsvorsorge und Prävention übernehmen die Krankenkassen leider nur den gesetzlichen Anteil der physiotherapeutischen Leistungen.

Sie können jedoch im Rahmen der therapeutischen Präventionsmaßnahmen alle Leistungen des Physioteams privat in Anspruch nehmen.

Für verordnungspflichtige Therapien können Sie in unserer Praxis einen Heilpraktiker konsultieren, der die Therapien im rahmen einer privaten Heilmittelverordnung verschreiben kann.

 

Gutschein_Physioteam_home

 

Das Physioteam kann man auch verschenken!!

Geschenkgutscheine

erhalten Sie an der Rezeption.

 

 

unser Flyer zum ausdrucken:

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Maitland

Manuelle Therapie nach Maitland

Maitland

Das Maitland- Konzept ist ein überwiegend klinisch orientiertes Untersuchungs- und Behandlungskonzept der manuellen Therapie.

Das Konzept fordert vom Therapeuten ein hohes Maß an Selbstkritik und Disziplin und entwickelt seine Stärke bei der genauen Anpassung der therapeutischen Maßnahmen und des Heimprogramms an das aktuelle Problem.

Auf der klinischen Ebene befindet sich der klinische Aspekt des vorliegenden Syndroms, zum Beispiel Schmerz, eingeschränkte Beweglichkeit und/oder Kraftverlust. Ebenso findet sich hier auch die Geschichte des Patienten und sein Bericht über das Problem, wie auch die Ergebnisse der Funktionsuntersuchung durch den Therapeuten.

Mit Hilfe der Daten, die auf der klinischen Ebene gewonnen wurden, werden die Überlegungen, die auf der theoretischen Ebene vor dem Hintergrund theoretischen Wissens angestellt wurden, ständig auf ihren Wahrheitsgehalt hin evaluiert. In diesem kontinuierlichem analytischen Prozess werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten Hypothesen solange auf den Prüfstand gestellt, bis anhand einer verlässlichen Arbeitshypothese ein Maßanzug für das therapeutische Vorgehen geschaffen ist.
Die klinische Ebene, als das Maß an dem gemessen wird, dominiert dabei über die theoretische Ebene.

Während einer eingehende Befragung, werden vom Patienten genaue Informationen gewonnen. Schon hier ist es das Ziel, erste Hypothesen über die Ursache des aktuellen Problems zu erstellen.

In der Funktionsuntersuchung, die u.a. aktive-, passive und Zusatzbewegungen, sowie auch die Ergebnisse neurodynamischer Teste evaluiert, werden die vorher aufgestellten Hypothesen überprüft.

Auswahl und Intensität mit der die Tests durchgeführt werden, sind abhängig von dem aktuellen Zustand des Problems des Patienten. Es wird wenn möglich (erforderlich) versucht, die vom Patienten beschriebenen Symptome zu reproduzieren.

Bei den passiven Bewegungstests wird die symptomatische Bewegungsrichtung in Bezug auf Schmerz, Bewegungseinschränkung und muskuläre Schutzspannung analysiert. Dies ermöglicht einen genauen Ausgangsbefund und die Erfassung auch feinster Veränderungen während und nach der Behandlung.

Die Befunde und Behandlungen werden ständig protokolliert und dokumentiert..

Manual Therapy

Während der Behandlung und im Anschluss wird kontinuierlich mit dem Patienten kommuniziert. Die für das Problem verantwortlichen Strukturen werden auf dieser Basis mit genau dosierten und gezielt ausgewählten physiologischen Bewegungen, Zusatzbewegungen und anderen Techniken behandelt.

Während und im Anschluss an die Behandlung findet sofort ein Wiederbefund der wichtigsten Testbewegungen statt. Dies ermöglicht die sofortige Korrektur der vom Therapeuten aufgestellten Hypothesen. Der Wiederbefund erfolgt stetig während der Behandlung, um die Techniken an den Zustand des Patienten und sein Problem anzupassen.

Zusätzlich wird mit dem Patienten ein Heimprogramm erarbeitet.
Dieses enthält, genau abgestimmt, z.B. Übungen zur Automobilisation, muskulären Rehabilitation, Mobilisation des Nervensystems oder andere erforderliche Maßnahmen zur selbstständigen Weiterführung der Therapie.

Der Patient wird über den Schutz seiner Gelenke und anderer Strukturen informiert und erhält eine Beratung wie er aktiv der Wiederkehr der Symptome entgegen wirken kann.

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Manuelle Therapie

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie

bedeutet wörtlich übersetzt Behandlung mit den Händen. Manualtherapeut/innen untersuchen und mobilisieren mit ihren Händen vorrangig Gelenke und die damit verbundenen Strukturen: Gelenkkapseln, Bänder, Sehnen, Muskeln und Nerven.

Ziel der Behandlung ist die Wieder-herstellung der „normalen“ Beweglichkeit und die Beseitigung von Schmerzen.

Manuelle Therapie wird eingesetzt bei allen Bewegungseinschränkungen (auch postoperativ) sowie bei akuten und chronischen Schmerzen.

Mit Hilfe der Manuelle Therapie können alle Formen von Rückenschmerzen (auch Bandscheibenvorfälle), so genannte „Schulter-Arm-Syndrome“, Gelenks-arthrosen, Rheuma aber auch Kopfschmerzen und Probleme des Kiefergelenks behandelt werden.

Neben der vorrangig passiven Gelenks-mobilisation ist auch die aktive Mitarbeit der Patient/innen Bestandteil der Manuellen Therapie. Sie zielt ab auf eine aktive Haltungskorrektur und die gemeinsame Erarbeitung eines haltungs-stabilisierenden Übungsprogramms, das helfen soll den Behandlungserfolg dauerhaft zu erhalten.

Die Manuelle Therapie ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkanntes und von allen Kranken-kassen akzeptiertes physiotherapeu-tisches Verfahren.

Innerhalb der Manuellen Therapie gibt es verschiedene Stilrichtungen bzw. Schulen, die nach ihren jeweiligen Begründern benannt sind (Cyriax, Kaltenborn und Maitland u.a.). Weitere Informationen zu den einzelnen in unserer Praxis angewandten manualtherapeutischen Ansätzen können Sie über unsere Website beziehen.

 

Unser Praxis Flyer zum Ausdrucken:

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Heilpraktiker

Heilpraktiker im Physioteam

Als Heilpraktiker und Heilpraktiker für Physiotherapie bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

Als Voll- Heilpraktiker können wir in Eigenverantwortung osteopatische Leistungen erbringen und in Rechnung stellen. Wir können alle physiotherapeutischen Leistungen an Selbstzahler abgeben.Verordnungen für physiotherapeutische Leistungen können von uns als Privatrezept ausgestellt werden.

Wir arbeiten schon seit Gründung unserer Praxis im Team. Die Gründe liegen auf der Hand:

    • Wir schauen stets aus verschiedenen Richtungen auf Ihr Problem.
    • Wir wollen Zeit haben – für Sie. Auch, wenn das Telefon klingelt.
    • Viele Patienten brauchen mehr Zeit, als ein Therapeut haben kann.

 

woman back getting a massageUnsere Heilpraktiker

Philosophie & Motivation

Strebt jemand nach Gesundheit, so müssen wir zunächst fragen, ob er bereit sei, die Ursache einer Krankheit zu beheben. Nur dann können wir ihm helfen.

Hippokrates

HPim Physioteam

Heilpraktische Gemeinschaftspraxis

Physiotherapie, Osteopathie, Körperarbeit und Akupressur

 

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Galileo training

Galileo training- Galileo

galileo training

download_pdfGalileo-Vibrationstraining- Galileo training

Eine hohe Lebenserwartung alleine bedeutet nicht Garantie für wirkliche Lebensqualität. Diese ist im Alter besonders durch die Folgen der Osteoporose und Erkrankungen des Bewegungsapparates gefährdet. Neben der medikamentösen Behandlung wird zunehmend Wert gelegt auf die neuro- und muskuloskelettalen Wechselwirkungen zur Osteoporoseprävention und zur Sturzvermeidung um Frakturen zu verhindern. Klinische Studien konnten den Nachweis erbringen, dass ein Training mit dem Gerät galileo training auf Grund seiner patentierten Vibrationstechnologie auch noch im fortgeschrittenen Alter zu einer deutlichen Erhöhung der Knochendichte und zum Muskelaufbau führt.

Entscheidende Vorteile des Vibrationstrainings mit dem Galileo sind:

  • -Entfallen von langwierigen und anstrengenden Trainingseinheiten
  • -Es genügen wenige Minuten Training pro Woche
  • -Bereits Trainingseinheiten von lediglich 2-3 Minuten führten zu messbaren Erfolgen
  • -Das Training basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und die Wirksamkeit
  •  ist durch klinische Tests und Studien bewiesen
  • -Eine Leistungssteigerung wird sehr bald spürbar
  • -Ein schneller Erfolg hebt die Motivation
  • -Training jeden Alters ist möglich

Wirkungsweise und Verwendungszweck

Die zentrale Bedeutung der Muskulatur für einen gesunden und leistungsfähigen

Organismus wurde in den letzten Jahren zunehmend erkannt und durch zahlreiche

wissenschaftliche Untersuchungen erforscht. Eine gut funktionierende und zugleich

leistungsfähige Muskulatur ist Voraussetzung für gesunde Gelenke und Knochen, die

Verhinderung und Behandlung etwa von Volksleiden wie Osteoporose und

Rückenproblemen. Nicht zuletzt ist die Funktionstüchtigkeit der Muskulatur unabdingbar für sicher koordinierte Bewegungsmuster – besonders im Alter.

Auch im Sportbereich wird zunehmend Wert auf sinnvolle und zugleich effektive

Trainingsmethoden gelegt.  Dabei steht im Vordergrund, sowohl die Leistungsfähigkeit der Muskulatur zu steigern und zugleich die für die Sportart individuellen koordinativen und technischen Fähigkeiten zu optimieren.

 Galileo Original Physioteam

Die Muskulatur ist eingebettet in einen komplexen Regelkreis bestehend aus:

• Gehirn

• Rückenmark & peripheres Nervensystem

• Muskel, Bänder & Sehnen und • Knochen & Gelenke

Alle Bewegungen, Haltungen und Reflexe werden mit Hilfe dieses Regelkreises generiert und kontrolliert. Herkömmliche Trainingsmethoden benötigen unzählige, schweißtreibende Wiederholungen. Man weiß aber, dass der Muskel in der Lage ist, sich durch angemessene mechanische Reize mehrmals in der Sekunde zusammenzuziehen und zu entspannen.

Galileo arbeitet als Wippe, wobei der menschliche Gang simuliert und eine Aktivierung der Muskulatur bis in den Oberkörper ausgelöst wird.

Schon nach wenigen Minuten eines solchen Trainings haben die betroffenen Muskeln bzw. ganze Muskelketten viele hundert stimulierende Aufbaureize bekommen. Stoffwechsel, Durchblutung und Temperatur der trainierten Körperteile werden dadurch ebenso gesteigert.

Das Training führt zu einer Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination

und zu einer vermehrten Rekrutierung von Nerv-Muskeleinheiten.

Insbesondere werden die schnellen Typ II- Muskelfasern aktiviert, hierdurch kommt es zu einer Verbesserung der Schnellkraft und der Reaktionsfähigkeit zur muskulären Umsetzung zentral gesteuerter koordinativer Leistungen.

Dieses Trainingsziel ist gerade für Sturzvermeidungsstrategien bei der Betreuung

hochbetagter Patienten zur Verhinderung von Frakturen von Bedeutung.

Die osteologische Forschung, besonders im Rahmen der Weltraumforschung, zeigt in den letzten Jahren die Zusammenhänge von Belastung, Verformung des Knochens und Erhalt der Knochenstruktur auf (“ Form folgt der Funktion“).Gerade durch diese wissenschaftliche Arbeit wurde das Galileo-Training als Behandlungskonzept für Osteoporose-Kranke eingesetzt und mit Erfolg zur Verbesserung der Gesamtsituation des Bewegungsapparates durchgeführt. Ziel ist neben der medikamentösen Therapie durch eine schonende, dem Alter und Allgemeinzustand des Patienten angepasste Trainingsmaßnahme Knochenstruktur zu erhalten, zu verbessern und durch Vermeidung sturzbedingter Frakturen die Lebensqualität zu erhalten.

Lange bevor der allgemein konditionierende und schweißtreibende Teil des üblichen

Muskelaufbautrainings beginnt, ist das Training mit Galileo-Produkten ohne große Mühe und Zeitverlust abgeschlossen.

Anwendungsgebiete

Anwendungsmöglichkeiten sowohl in der Medizin, als auch im

Trainings- bzw. Sportbereich und im Beauty- und Wellnessbereich.

Anwendungsgebiete in der Therapie:

-Allgemeine Schwäche und Trainingsmangel

-Muskelhypotonie

-Alle Formen muskulärer Insuffizienzen der Fußgewölbemuskulatur, der Beine und

des Rückens

-Verspannungen in der Rückenmuskulatur

-unspezifische Rückenschmerzen

-Osteoporose

-Inkontinenz-Therapie

-Kraft-/Leistungsverlust bei Immobilisation, Unfällen und Operationen

Muskelartrophie

-Multiple Sklerose

-Morbus Parkinson

-Balancestörungen

-Sturzsyndrom und altersassoziierte multifunktionelle Gehstörungen

-Beckenbodentraining / Rückbildungstraining

Anwendungsgebiete im Trainings- und Sportbereich

-Training zur Muskelleistungssteigerung

Propriozeptorentraining

-Verbesserung des Vor-Start-Zustandes

-Training und Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination

-Durchblutungsförderung

-Kraft- und Leistungsaufbau

-Cool-Down zur adäquaten Relaxation

Anwendungsgebiete im Beauty- und Wellnessbereich

-Spezielle Cellulite– Behandlung

-Bindegewebsstraffung

-Entspannungstherapie

-Spezielle Muskelentspannung und Lockerung

Galileo trainingsgerät

Ein Vibrationsgerät, das für Astronauten entwickelt worden ist, hilft nun Kindern, die im Rollstuhl sitzen Manche Ärzte ärgern sich über die Ausgaben für Weltraumforschung, weil dieses Geld ihrer Meinung nach besser in den medizinischen Fortschritt auf der Erde investiert werden sollte.

Doch Weltraumforschung kommt auch der Medizin zugute, wie das Beispiel des

neunjährigen Jan zeigt. Kann schon 300 Schritte gehen: der neunjährige Jan, der an Glasknochenkrankheit Leidet- Er leidet an Glasknochenkrankheit, einem Knochenbaudefekt, und trainiert seit fünf Monaten an einem Gerät, das eigentlich für Astronauten entwickelt worden ist. Statt nur sieben Meter kann er sich nun 30 Meter mit dem Rollator, einer fahrbaren Gehhilfe, bewegen. „Das mag sich für Außenstehende wenig anhören“, sagt sein Vater Udo Reiser.

„Aber für Jan bedeutet es, dass er sein Zuhause jetzt zum ersten Mal alleine durchqueren kann.“

Ärzte der Uni-Kinderklinik Köln nutzen Ergebnisse aus der Weltraumforschung, um Jan und anderen Kindern mit chronischen Erkrankungen des Skelett-, Muskel- und

Nervensystems zu helfen. „Astronauten und Kinder im Rollstuhl haben eines gemeinsam:

Sie arbeiten nur mit den Armen“, erklärte Professor Eckhard Schönau von der Kinderklinik. In der Schwerelosigkeit bilden sich Beinmuskeln,

Wegen der Schwerelosigkeit gebrauchen Raumfahrer nicht die Muskeln der Beine, des Beckens und der unteren Rumpfhälfte. Die Folgen sind bei ihnen und Patienten im Rollstuhl die gleichen: Die Muskeln bilden sich zurück, es kommt zu einer Verringerung der Knochendichte. Dieser Mechanismus gefährdet bemannte Missionen zum Mars, wie sie die Weltraumorganisationen NASA und ESA planen. Nach heutigem Stand der Technik dauert allein die Hinreise neun bis 15 Monate.

„Ohne Gegenmaßnahmen wären Astronauten bei der Ankunft auf dem Mars nicht dazu in der Lage, die vorgesehenen Aufgaben zu erfüllen“, sagte Professor Dieter Felsenberg, Leiter des Zentrums für Muskel- und Knochenforschung an der Charité in Berlin. Er hat mit anderen Wissenschaftlern im Auftrag von NASA und ESA eine Methode entwickelt, mit der Muskel- und Knochenabbau im All verhindert werden können.

„Wir haben versucht, Schwerelosigkeit durch Bettlägerigkeit zu simulieren“, berichtete Felsenberg. Die Forscher verordneten 20 jungen, gesunden Männern für acht Wochen strikte Bettruhe. Zehn von ihnen absolvierten täglich Übungen an einem speziellen Vibrationsgerät. Dieses Gerät sollte ein normales Widerstands-Kraft-Training, das im Weltraum wegen der Schwerelosigkeit nicht möglich ist, für Astronauten ersetzen.

Beim Vibrationstraining ( Galileo trainingsgerät ) wird eine Plattform, an der Stahlfedern befestigt sind, mit einem Motor zum Schwingen gebracht. Die Nutzer von ( Galileo trainingsgerät )sind durch Gurte mit ihr verbunden, so dass ihre Beine gegen die Plattform gedrückt werden. „Mit dem Vibrationsgerät können innerhalb von vier Minuten so viele Muskelzyklen wie bei einem 10 000-Meter-Lauf erzeugt werden.“

Nach Felsenbergs Angaben führte das Training mit dem „Galileo trainingsgerät“ bei den

Versuchspersonen zu einer 75prozentigen Zunahme an Muskelfasern des Typs IIa. Das sind die Muskelfasern, die für die dynamische Kraftentwicklung zuständig sind und dafür sorgen, dass eine Stimulation für Erhalt oder Aufbau des Knochens erfolgt.

Die Mitglieder der Kontrollgruppe ohne Training verloren dagegen 25 Prozent der

Muskelfasern. 

Auf Basis dieser Ergebnisse haben die Ärzte der Kölner Universitätskinderklinik das

Konzept „Auf die Beine“ entwickelt. Sie passten den Galileo trainingsgerät an die Bedürfnisse von Kindern an, die nicht stehen können, indem sie ihn an einen Kipptisch montierten. Auf diese Weise kann das Training mit einer minimalen Belastung der unteren Extremitäten beginnen.

Die Ärzte verringern den Winkel des Tisches entsprechend der wachsenden Muskelkraft des Patienten, bis der Patient stehen kann. Das Training wird mit einem

physiotherapeutischen Programm sowie Schulungen für Patienten und Angehörige

ergänzt. Nach einem zweiwöchigen stationären Aufenthalt können die Patienten das Gerät für sechs Monate mit nach Hause nehmen.

Die Barmer schließt Vertrag zur integrierten Versorgung ab. Die Ärzte haben bislang

20 Kinder mit dieser Methode behandelt – mit Erfolg. Jan etwa konnte

nicht nur seinen Bewegungsradius enorm erhöhen. Er ist nun auch dazu in der Lage,

selbständig aus seinem Rollstuhl auszusteigen.

Damit das Konzept Eingang in die reguläre medizinische Versorgung findet, hat die

Barmer Ersatzkasse mit der Uniklinik Köln jetzt einen Vertrag zur integrierten Versorgung

abgeschlossen. Patienten, die bei einer anderen Kasse versichert sind, können die neue

Methode allerdings noch nicht nutzen. „Der Vertrag steht anderen Kassen aber offen“,

betonte Barmer-Vorstand Klaus Richter.

Osteoporose – Neue Therapie gegen Muskelabbau in der Forschung

Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Knochenschwund

(Osteoporose). Besonders häufig betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren.

Experten vermuten, dass die im Alter nachlassende Muskelkraft bei der Erkrankung eine große Rolle spielt. Denn je weniger Zugbelastung auf den Knochen einwirkt, desto poröser wird er. Die Patienten werden also zum einen unsicherer auf den Beinen und stürzen eher, zum anderen bricht der schwächere Knochen leichter.

Mit einer ganz neuen Methode, die zur Muskel- und Knochenstärkung bei Astronauten entwickelt wurde und die sich derzeit noch in der Testphase befindet, wollen Berliner Wissenschaftler den Osteoporose Patienten in Zukunft helfen. Denn: In der Schwerelosigkeit baut der Körper schon nach kurzer Zeit Muskel- und Knochenmasse ab, so dass Astronauten nach längeren Aufenthalten im Weltraum beim Ausstieg auf der Erde Knochenbrüche drohen. Die Berliner Forscher versuchten, diesen Vorgang durch eine strikte Bettruhe nachzuempfinden.

Junge, gesunde Männer durften acht Wochen lang das Bett nicht verlassen, mussten

im Liegen essen und sogar duschen. Eine Gruppe der Teilnehmer trainierte zwei Mal täglich – ebenfalls im Liegen – mit einem speziellen Vibrationstrainingsgerät, dem „Galileo-Space“. Eine vierminütige Trainingseinheit entspricht dabei einem 10.000-Meter-Lauf. Die andere Gruppe musste ruhig liegen bleiben und hatte nach acht Wochen viel Muskel und Knochenmasse verloren, während die Trainingsabsolventen zum Teil sogar kräftiger waren als vorher.

Osteoporose: Es kann jeden treffen

Osteoporose ist beileibe keine typische Frauenkrankheit. Sie hat sich zu einer echten

Volkskrankheit entwickelt. Sechs Millionen Deutsche sind nach Expertenschätzung von der chronischen Stoffwechselerkrankung der Knochen betroffen.

Die Zahl soll sich binnen der nächsten zwanzig Jahre sogar noch verdoppeln. Zwar gelten Frauen nach ihrer letzten Regelblutung als besonders gefährdet. Dennoch: Rund 20 % der Erkrankten gehören zum „starken Geschlecht“. Das heißt, jeder fünfte Mann zieht sich im fortgeschrittenen Alter einen osteoporotischen Knochenbruch zu.

Die verkannte Gefahr Osteoporose wird in der Regel erst sehr spät entdeckt: nach dem ersten Bruch. Die Erkrankung beginnt oft unbemerkt mit winzigen Rissen in der

Knochenstruktur, weil die Masse und Qualität der Knochen nur schleichend abnimmt.

Die Folge: Sie brechen schon bei geringen Belastungen. Ist der Verfallprozess erst mal in Gang gekommen, kann er nur mit aufwändigen Therapien gestoppt werden. Zahlreiche Risiken Ursache für den Knochenabbau ist das Absinken der GeschlechtshormoneÖstrogen (weiblich) und Testosteron (männlich). Frauen sind also nach dem Klimakterium einem besonders hohen Osteoporose-Risiko ausgesetzt. Für den sprunghaften Anstieg der Neuerkrankungen ist jedoch auch die zunehmend ungesunde Lebensweise verantwortlich:zu wenig Bewegung, unausgewogene Ernährung, Rauchen und übermäßiger

Alkoholkonsum.

Doch auch eine genetische Veranlagung und Krankheiten wie Rheuma, chronische

Darmerkrankungen (Morbus Crohn) oder langfristige Kortisoneinnahme(z.B. bei Asthma) kann die Entwicklung von Osteoporose begünstigen.

Rechtzeitig vorbeugen

Trotzdem gibt es einen wirksamen Schutz vorm Knochenschwund: „Die beste Vorsorge ist ausreichend Bewegung und eine kalzium– und Vitamin-D-reiche Ernährung“, rät Prof. Dieter Felsenberg vom Zentrum für Muskel- und Knochenforschung an der Berliner Charité.

Für eine bessere Balance

Medizinisches Training: Mit einem neuartigen Trainingsgerät (Galileo 2000) können Sie unter orthopädischer Aufsicht Ihre Muskeln kräftigen. Dazu genügen nur wenige Minuten pro Woche auf einer Art vibrierender Wippe.

Gegenanzeigen

• Schwangerschaft

• akute Thrombosen

• Malignome

• akute Sehnen und Gelenksverletzungen

• Frische Frakturen und Verletzungen in trainierten Körperregionen

• Steinleiden von Gallenwegen und ableitenden Harnwegen

• Implantate in trainierten Körperregionen

• nach frischer Endoprothesen-OP

• akute Hernien

• akute Diskopathien

• akute Migräneanfälle

• rheumatoide Arthritis

• Epilepsie

• aktiviert Arthrosen und Arthropathien

Nebenwirkungen

• Juckreiz in den trainierten Körperregionen

• Übelkeit und Schwindel

• kurzzeitiger Blutdruckabfall

• Unterzuckerung bei Diabetes

Die Nebenwirkungen Übelkeit/Schwindel, Blutdruckabfall und Juckreiz sind i.d.R.

unbedenklich. Sie sind Anzeichen für zu hohe Trainingsintensität oder zu lange

Trainingsdauer, welchen durch regelmäßige Anwendungen mit entsprechend langsamer Intensitätssteigerung bezüglich Dauer und Amplitude (Fußposition) abgeholfen wird.

Bei bekannter Hypotonie kann direkt vor dem Training mit Galileo auf einem

Fahrradergometer trainiert werden. Hautverletzungen wie Blasen an den Fußsohlen

werden durch das Tragen von (trockenen) Socken oder dünnen Gymnastikschuhen

vermieden.

Ältere Anwender

Insbesondere bei älteren Anwendern sollte speziell auf die Möglichkeit des Auftretens von Schwindelgefühl und Blutdruckabfall hingewiesen werden, um Stürze zu vermeiden (Trainingsanleitung durch Therapeuten).

Diabetiker

Bei Diabetikern kann es eventuell während des Trainings zu einer Unterzuckerung

(Hypoglykämie) kommen. Immer Traubenzucker dabei haben!!!

TIP

Insbesondere zu Beginn der Trainingsphase sollte in regelmäßigen Abständen (z.B. einbis zweimal monatlich, je nach Trainingsplan), Rücksprache mit dem Anwender über sein persönliches Empfinden des Trainingszustandes bzw. des Trainingsfortschritts gehalten werden, um das Training individuell optimal anpassen zu können.Trainingsfrequenzen, -dauer sind individuell den Verhältnissen des Anwenders anzupassen

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Bobath Therapie für Kinder

Bobath Therapie für Kinder

Die Bobath Therapie für Kinder

Bobath Therapie für Kinder-Konzept ist spezialisiert auf die neurophysiologische Behandlung und Befundung von Säuglingen und Kindern mit Problemen der Muskelspannung, der Bewegungssteuerung und der Wahrnehmung. Angeborene oder auch erworbene Schädigungen des zentralen Nervensystems sind mit dieser speziellen Therapieform, die sich durch ihren ganzheitlichen Ansatz auszeichnet, positiv zu beeinflussen.

Physioteam Bobath Kind

Das Bobath- Konzept

wurde entwickelt von Dr.Karel Bobath (1906-1991) Neurologe und Psychiater und Dr. Berta Bobath (1907-1991) Physiotherapeutin.

Ursprünglich behandelten sie Jugendliche und Erwachsene mit erworbenen Bewegungsstörungen durch Unfall oder Schlaganfall. Bald aber erkannten Sie den frühen Nutzen ihrer Arbeit und begannen mit der Therapie von Kindern und Säuglingen mit Spastizität, Athetose, Ataxie und anderen neurologischen Auffälligkeiten. Seit Ihren Anfängen in den frühen 40er Jahren wurde das Konzept durch eigene Erfahrungen sowie durch immer neue Erkenntnisse der Wissenschaft und anderer Therapien fortwährend ergänzt und modifiziert. Dr.Karel Bobath und Dr.Berta Bobath haben sehr früh herausgefunden, dass unser Nerversystem, welches alle unsere Bewegungen steuert, lernfähig ist. Somit kann das Gehirn durch die Gabe von therapeutisch eingesetzten Reizen Dinge wieder erlernen oder gänzlich neu erwerben. Leider kann bis heute der zerstörte Teil des Gehirns nicht ersetzt werden, jedoch können wir durch die Therapie nicht benutzte Anteile des Gehirns motivieren die Aufgabe und Kapazität der gestörten Hirnareale zu übernehmen. Die hohe Lernfähigkeit des Gehirns im Säuglingsalter macht deutlich wie wichtig eine möglichst früh einsetzende Behandlung ist, um die Möglichkeit neue Schaltungen und Verbindungen aufzubauen, vergleichbar mit der Programmierung eines  Computers, optimal zu nutzen. Leichte Entwicklungsrückstände, die meist keine erkennbare Ursache haben, aber auch schwerste Behinderungen können gezielt nach Bobath behandelt werden. Ziel ist durch genaue Bewegungsanalyse und Gespräche mit dem Kind und/ oder den Eltern und Bezugspersonen die Hauptprobleme des Kindes fest zu stellen um dann durch möglichst geringe therapeutische Intervention dem Kind das Gefühl für Haltung und Bewegung wiederzugeben.

„Es muss dem Patienten Freude machen, das er wieder etwas kann…..“    (Berta Bobath)

Für jedes Kind wird nach dem Befund ein ganz eigenes Therapie-Konzept entworfen ausgehend von den Dingen die es kann und seinen Bedürfnissen. Es werden Behandlungsstrategien ausgewählt um die sensomotorische Störung zu beheben, zu kompensieren oder zumindest um Verschlechterungen (z.B.Kontrakturen,Atemprobleme) zu vermeiden. Oberstes Ziel ist immer das erreichen einer größt möglichen Selbständigkeit und Handlungskompetenz des Kindes. Das motorische Lernen wird gezielt gefördert, indem durch den Therapeuten die Möglichkeit geschaffen wird zu Explorieren, auszuprobieren und Strategien zu entwickeln. Sensible, tiefensensible und vestibuläre Reize werden zur Unterstützung und Optimierung der Bewegungsbahnung ebenso verwendet wie akustische Reize, Rhythmus und andere Sinneseindrücke . Ziel ist über möglichst viele Kanäle sensomotorisches Lernen zu ermöglichen und abzuspeichern. Durch die therapeutische Harmonisierung des Muskeltonus werden Haltungs- und Bewegungsmuster unterstützt und dem Kind so zu mehr Eigenaktivität und Selbstbestimmung verholfen. In manchem Fall ist es hilfreich und sinnvoll ein Hilfsmittel einzusetzen um mehr Eigenaktivität zu erreichen oder die Eltern und Bezugspersonen zu entlasten.

Die Behandlung orientiert sich so nah am Alltag wie möglich und erreicht somit alle Bereiche des täglichen Lebens wie Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Kommunikation, Wege in die Selbständigkeit und vieles andere mehr. Um immer „das Kind dort abzuholen wo es steht“ bedarf es einer permanenten Reflektion  und Anpassung des therapeutischen Handelns unter enger Einbeziehung des gesamten sozialen Umfeldes des Kindes.

Beispiele für den Einsatz der Bobath- Therapie:

 

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Spastische Muskeltonus- Störungen
  • Athetotische Bewegungsmuster (Athetose)
  • Koordinationsstörungen
  • Bewegungsstörungen
  • Tonusstörungen
  • Muskeldystrophie
  • Muskelatrophie
  • Multiple Sklerose
  • Spina Bifida

 

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